Zeihsel: Tschechen nach Präsidentschaftswahl weiter in Geiselhaft

Zeihsel: Tschechen nach Präsidentschaftswahl weiter in Geiselhaft

Utl.: Zeman zog wieder sudetendeutsche Karte des alten KP-Systems

Die letzte Wahlkampfwoche hat es in der Stichwahl wieder gezeigt: wenn man die Mehrheit hinter sich in der Tschechischen Republik haben will, dann zieht man – wie der links-chauvinistische Kandidat Miloš Zeman – die sudetendeutsche Karte im Wahlkampf. „Das hat bei vielen Wahlen seit der Wende immer wieder bestens funktioniert“, bedauert der Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ), Gerhard Zeihsel in seiner Nachwahlbetrachtung. Es bleibt dabei: wenn die tschechische Politik den Nachkriegs-Völkermord von über 3 Millionen Sudetendeutschen nicht aufarbeitet – kommt er auch nach 68 Jahren hoch – und spaltet die tschechische Nation!

55% ist ein klares Ergebnis für den Linkspopulisten Zeman – der den nicht weniger populistischen Vaclav Klaus auf der Prager Burg ab 8. März ablösen wird.

Der mit 45% unterlegene Fürst Karel Schwarzenberg hat aber deutliche Zeichen gesetzt, wie man die von Edvard Beneš zu verantwortenden Nachkriegsverbrechen sehen und verurteilen muss. Dass er mit heutigen Maßstäben gemessen, sich als Kriegsverbrecher in Den Haag verantworten müsste, zeigte dem tschechischen Volk eine klare Beurteilung durch den heutigen CR-Außenminister.

„Und dass 45% der tschechischen Wähler dies auch so sehen, zeigt die stetige Weiterentwicklung in Richtung Ausgleich mit den sudetendeutschen Opfern der kollektiven Vertreibung 1945/46“, schloss Zeihsel.

 

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