Wieder Panzer in Liberec/Reichenberg

50 Jahre nach der Niederschlagung des Prager Frühlings beherrschen wieder sowjetische Panzer Reichenbergs Innenstadt

 

Anlässlich der Niederschlagung des Prager Frühlings am 21 August 1968 erinnert die Stadt und gedenkt der Opfer.

Auf dem Marktplatz, früheren Reichenbergern als Neustädter Platz bekannt, weist eine Ausstellung mit riesigen Motiven auf die blutige Niederschlagung des Prager Frühlings im nordböhmischen Liberec/Reichenberg hin.

 

An der Mauer des Rathauses mahnt seit vielen Jahren eine Panzerkette. Auf ihr sind die Namen der Toten die es in Reichenberg zu beklagen gab, für alle sichtbar aufgeschrieben.

Mitglieder des Verbandes der Deutschen in der Region Reichenberg sowie Urd Rothe-Seliger und Hans Pieke Vorstandsmitglieder des Heimatkreises Reichenberg nahmen an den Gedenkfeierlichkeiten teil.

EU Kommissionspräsident Juncker sagte anlässlich des 50. Jahrestages, dass “Freiheit und Respekt für Menschenrechte niemals als selbstverständlich betrachtet werden können.” Für den “Respekt für Menschenrechte” müsse jeden Tag gekämpft werden. Klaus Hoffmann, Vorsitzender des Heimatkreises Reichenberg und stellvertretender Bundesvorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft, erinnert in diesem Zusammenhang an die Satzung der Sudetendeutschen Landsmannschaft in der es zukünftig heißen soll “eine gerechte Völker- und Staatenordnung zu verwirklichen, in der die Menschenrechte, das Recht auf die Heimat und das Selbstbestimmungsrecht der Völker und Volksgruppen gewahrt werden und insbesondere Vertreibungen, Völkermord, völkerrechtswidrige Enteignungen sowie Diskriminierungen weltweit geächtet werden, und dort, wo sie erfolgten, im Rahmen des Möglichen geheilt werden.”

 

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