Wahlen in der Tschechischen Republik: Führung der Sozialdemokratischen Partei wertet Wahlergebnisse aus

Die Parteiführung der Tschechischen Sozialdemokratischen Partei (ČSSD) hat sich am Samstag getroffen, um die Wahlergebnisse der vergangenen Kreis-und Senatswahlen auszuwerten. Zwar war es der Partei gelungen, ihre Führungspositionen den Kreisen zu verteidigen, allerdings musste sie in den nordböhmischen Kreisen Ústí/Aussig und Liberec/Reichenberg empfindliche Verluste hinnehmen. Dort konnten die Kommunisten die Mehrheit erlangen. Parteichef Bohuslav Sobotka forderte daher von der Regionalführung der Partei in Ústí personelle Konsequenzen. In Liberec waren bereits einige hohe Parteivertreter zurückgetreten.

Die erweiterte Parteiführung wird auf ihrem Treffen auch beraten, ob bei der nächsten Wahl des Parteichefs der Vorsitzende durch eine direkte und geheime Wahl aller Parteimitglieder bestimmt werden soll und nicht wie bisher, durch Delegierte auf einem Parteitag. Das Mandat des derzeitigen Vorsitzenden Sobotka läuft im Frühling 2013 aus.

 

Quelle:

http://www.radio.cz/de/rubrik/nachrichten/nachrichten-2012-11-03

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