Nachrichten aus der Heimat: November 2014

2007 14 krppelheim eingang

Liebe Heimatfreundinnen und Heimatfreunde,

im Monat November erinneren wir uns an unsere lieben Verwandte, Bekannte und Freunde, die uns schon vorausgegangen sind. Und natürlich auch an die Heimat, und so möchte ich wieder mit einigen Nachrichten aus Reichenberg und Umgebung die Erinnerungen erfrischen.

REICHENBERG

– Am Montag, den 1. September 2014, eröffnete die Technische Universität in Reichenberg den eigenen Kindergarten „Das Schächtelchen“ für 48 Kinder der eigenen Angestellten. Der Kindergarten arbeitet mit den Elementen der Montessori-Methode, Valdorfs-Schule und Waldschule. Die Kosten waren 10,5 Millionen Kronen.

– Am Freitag, den 5. September 2014, wurde in Reichenberg im Pavillon des ehemaligen Messegeländes das Technische Museum für die Öffentlichkeit eröffnet. Es soll in der ersten Reihe den Kindern dienen, in denen man möchte Interesse für technische Fachgebiete wecken. Es wurde hier zuerst ein Strassenbahnmuseum geplant, aber das Projekt havarierte. Die ganze Arbeit leisteten freiwillige Enthusiasten. Es sind hier geborgte Oldtimer-Exponaten wie 15 Autos (Skoda 120. das historische orange Strassenschiff der ehemaligen deutschen Autofabrik NSU mit dem Raritäts-Wenkel-Drehmotor unter der Haube), 16 Motorräder(VESPA, Jawa, Rennmotorräder), die älteste Gablonzer Straßenbahn, Fahrräder und sogar ein Schneepflug aus Privatsammlungen ausgestellt. Geöffnet ist außer Montag die ganze Woche ab 10 – 17 Uhr.

– Am Dienstag, den 9. September 2014, feierte das Krüppelheim das 100jährige Jubiläum. Die Veranstaltung unter dem Namen „100 Jahre auf der Lausitzer Strasse“ fand im historischen Gebäude, am Spielplatz, im Garten und am Aussenpodium statt. Es traten Theater- und Musikensembles für Kinder und Erwachsene auf. Es wurden Erzeugnisse des „Zentrums des Tagesdienstes“ verkauft und es fand die Ausstellung von Rehabilitations- und Kompensatorischen Hilfsmittels statt. Man konnte kleine Tannen einpflanzen, die Gesundheitsclowns kennen lernen, sich mit dem Sportklub „Kleine Tanne“ bekanntmachen. Sogar einige Oldtimers sind auf den Hof der Anstalt angekommen, und zwar einschließlich des Fordes aus dem Jahre 1914, also so altem, wie der Sozialdienst.

Diese Veranstaltung im Areal der Anstalt war der Höhepunkt der Feier, die in der Form von Seminaren, Ausstellungen oder Tagen der offenen Tür im ganzen diesjährigen Jahre durchlaufend dauern. Und sie enden noch nicht. Im Vestibül des Bezirksamtes in Reichenberg kann man ab September die Ausstellung der historischen Fotografien aus dem Buch „Suchen“ sehen, das an 100 Jahre des Sozialdienstes im Gebäude in der Lausitzer Strasse erinnert – ab der feierlichen Eröffnung des Krüppelheimes im Jahre 1914 bis zur heutigen Tannenanstalt (Jedličkův ústav). Diese Ausstellung kann man dann im Dezember in der Kreiswissenschaftlichen Bibliothek in Reichenberg sehen. Wie der Direktor des Krüppelheimes informierte, wird noch eine weitere Exposition vorbereitet.

Das Krüppelheim in Reichenberg unterstützt die Kinder und Jugendliche, die verkrüppelt sind. Heute bilden die Kinder nur 10 – 15 % der Klienten. Hier sind Klienten von 3 bis 64 Jahre. Maximale Kapazität sind 135 Plätze. Es gibt hier vier Häuser für Klienten, die hier ganzjährlich wohnen. Weiter ist hier eine Wochenanstalt für Klienten, die am Wochenende nach Hause zurückkehren. Bei den Erwachsenen bemüht sich die Anstalt, dass sie im Laufe der Zeit  selbständig zu leben anfangen.
– In der Gemäldegalerie „Bad“ findet ab 11. September bis 16. November 2014 die Ausstellung vom Erwin Müller unter den Namen „Maler der neuen Sachlichkeit“ statt. Er war ein tschechischer Deutsche und wurde im Jahre 1893 in Reichenberg geboren. Er studierte auf der bildenden Akademie in Wien.

Er war ein hervorragender Porträtist, malte aber auch prachtvolle Landschaften, hauptsächlich aus der Reichenberger Gegend, und bildete Grafik. In Reichenberg fand seine einzige selbstständige Ausstellung im Jahre 1925 statt. Weil er deutsch sprach, haben sich die Kommunisten gekümmert, dass man ihn vergessen hat. Grossen Teil seiner Werke hat nach dem Zweiten Weltkrieg vom Vernichten seine Freundschaft mit dem Tschechen Jaro Beran, der der erste Direktor der Reichenberger Gemäldegalerie war, gerettet.

Erwin Müller starb im Jahre 1978 in Naumburg. Vor der Beschlagnahme konnte man nur 24 Bilder aus dem Atelier des Bildhauers Theodor Malléner retten; alles andere, namentlich persönliche Sachen, wurden vernichtet und zerstreut und das Geburtshaus abgerissen.

– Am Samstag, den 13. September 2014, feierte die Bergwacht im Rahmen der Tschechischen Republik das 80. Jubiläum, die im Isergebirge ist um zwanzig Jahre jünger. Die Stationen hat sie am Jeschken, auf der Iser und im Friedrichswald. Im Winter sind es noch weitere acht Stellen, u. a. auch am Jaberlich.

– Am Samstag, den 13. September 2014, fand bei der Gelegenheit der Tagen der Europäischen Erbschaft der Tag der offenen Tür des Kommunzentrums KONTAKT statt. Vorstellung der Aktivitäten wurde in der ehemaligen Gemäldegalerie, die zur Zeit noch leer ist, verwirklicht. Die Besucher konnten Informationen über die Arbeit mit den Senioren, gesundheitlich Benachteiligten, Minderheiten, Ausländern und über das freiwillige Zentrum AMIKUS. Der Seniorenchor, Kinder-Tanzgruppe und Imbiss haben auch zur guten Laune beigetragen. Auch Workshops für Kleine und Grosse waren zur Verfügung.

– Am Samstag und Sonntag, den 13. und 14. September 2014, wurden zum 24. Mal die „Tage der Europäischen Erbschaft“ gefeiert. Das Thema lautete – Die Rückkehr zu den Wurzeln. Heuer konnten 470 Besucher den Armeeturm, der Bestandteil der Reichenberger unteren Kaserne ist, wohin man die Leiter hochsteigen muss und der zum überhaupt ersten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, besichtigen.

Grosses Interesse war auch um das kleine chemische Museum, das die Historie ab 1915 bis zur Gegenwart enthüllt. Bestandteil des Museums ist auch eine umfangreiche Sammlung von Schutzmasken. Die Kaserne dient bis heute der Armee und ist nicht üblich zugänglich. Reichenberg hat beständige militärische Besatzung schon ab dem Jahre 1867. Die Gesamtheit des Kasernenobjektes besteht aus acht Gebäuden, die in den Jahren 1891 bis 1893 erbaut wurden und die der Architekt Kaulfers projektierte. Bestandteil war das Gebäude des Stabes mit Türmchen, Herberge der Unteroffiziere, drei Objekte für die Mannschaft, Stalle und Werkstätte.

Die Garnison Reichenberg feierte am Freitag, den 19. September 2014, das 95. Jubiläum der Entstehung. Am Reichenberger Rathausplatz in konnte man Vormittag den Festanstieg bewundern. Während des Nachmittages konnten die Besucher im Reichenberger Zentrum die gegenwärtige Technik bewundern, das Material und die Ausstattung der chemischen Heeres der Tschechischen Armee, samt der neuen Ausrüstung des Regimentes.

– Das rekonstruierte Objekt des ehemaligen Stadtbades bekam am Donnerstag, den 18. September 2014, die Schätzung „Der Bau des Jahres 2014“. Der Preis, der im Untertitel den Name des Architekten Karel Hubáček trägt, hat zum zehnten Mal der Reichenberger Bezirk verleiht.

Das Projekt des Ateliers SIAL verwandelte das ehemalige Schwimmbecken in eine Gemäldegalerie und ein multifunktionellen Saal. Restlos nutzte er auch die weiteren Räume für Veranstaltung von beständigen und thematischen Ausstellungen aus, einschließlich der Exposition, die dem Mäzen Heinrich Liebieg gewidmet ist.

– Der Zoologische Garten in Reichenberg hat neuen Eingang und neues Umfeld. Das Projekt „Zentrum der aktiven Ruhe – Volksgarten“, das am Donnerstag, den 18. September 2014 feierlich eröffnet wurde, brachte bessere Bedingungen für Tierhaltung, größere Zugkraft für die Besucher und auch mehr Bequemlichkeit. Der neue Eingang ist auf der Endstation der Straßenbahn in Volksgarten, in unmittelbarer Nähe von der Haltestelle und geräumigen Parkplatz.

– Am Samstag, den 20. September 2014, feierte man am Jeschken, der wiederholt im Nebel verhüllt war,  das 41. Jubiläum der feierlichen Eröffnung des Berghotels Jeschken und Fernsehsenders. Man konnte die Innenräume besichtigen, es fanden Theater- , Puppentheater- und Musikvorstellungen statt, regionale Verkäufer boten ihre Leckerbissen an, man hat die Oldtimers bewundert, kreative Werkstätte konnte man ausprobieren, Clown haben nicht nur die Kinder belustigt. Es wurden wieder Bierfässer auf den Jeschken im Rahmen des Wettbewerbs heraufgetragen. Es fand auch die Ausstellung des Nordböhmischen Museum über die Geschichte der Seilbahn statt. In der Stadt konnte man mit der historischen Straßenbahn und Bus fahren.

– Die berühmte Simon-Villa, die im Jahre 1928 der damalige Polizeirat Adolf Simon bauen lass und Architekt Franz Radetzky im Stil Art deco entwarf, wurde rekonstruiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Villa verstaatlicht und ab 1953 residierte hier das Säuglingsinstitut. 2011 verkaufte die Villa die Stadt für 17 Millionen Kronen. Das Objekt war verkommen. Der neuer Besitzer, Reichenberger Unternehmer, Besitzer der Modelfabrik LIAZ, Erforscher und langjähriger Pädagoge des Tschechischen Textil-Forschungs-Institut Dozent Vojtěch Pražma hat die Villa nach drei Jahren völlig rekonstruiert. Im Archiv fand er die Dokumentation, die nur aus fünf Stück Papier, Format A4 besteht. Die Villa fesselt jetzt mit strahlenden orange und gelben Farben, einfachen Linien und vollkommen abgestimmten sauberer Umgebung.

– Am Samstag und Sonntag, den 4. und 5 Oktober 2014, wurde außerordentlich für die Öffentlichkeit das Reichenberger Schloss eröffnet. Vier Besichtigungskreise (der Seitenflügel, die Kapelle, der Turm und die Gärten) konnten viele Interessente bewundern. Diese Veranstaltung organisierte die politische Partei „Änderung für Reichenberg“. Das Zugänglichmachen ermöglichte die Gesellschaft Ústí Development.

DÖRFEL

Die Fußballspieler des SLOVAN Dörfel, die die III. Klasse spielen, haben ab Samstag, den 30. August 2014, neuen grasigen Teppich. Dazu noch neues Geländer, rekonstruierte Kabinen und ein Trainingsraum 100 x 25 Meter.

RUPPERSDORF

Am Freitag, den 19. September 2014, fang in Ruppersdof das traditionelle Fest an, die bis Sonntag dauerte. Für Kinder und Erwachsene waren kitschige Attraktionen vorbereitet, Schiessbuden, Imbiss und Standverkauf. Als Begleitungsprogramm spielten Musikkapellen und es war auch ein Feuerwerk vorbereitet.

BERZDORF

Im Rahmen der Tage der Europäischen Erbschaft konnte man das örtliche Kulturdenkmal, die Kirche des Hl. Laurentius, besichtigen. Es fand hier eine Ausstellung von Handarbeiten und Keramik der Großmütter und Kinder statt.

In diesem Schuljahr feiert die Schule in Berzdorf das 200jährige Jubiläum. Im Park bei der Kirche wurde gefeiert. Die Kinder boten in Ständen eigene Erzeugnisse an und haben sich auch kurze Aufführungen vorbereitet. Alle zusammen haben dann im Park 200 gelbe Krokusse ausgepflanzt, die vielleicht an dieses Jubiläum noch viele Jahre erinnern werden.

​GROTTAU AN DER NEISSE

– Im Rahmen der Tage der Europäischen Erbschaft wurde in Grottau an der Neiße die Kirche der Hl. Anna eröffnet. Die Besucher konnten sich die Exposition, die dem Kreuzweg und Altarbildern von Joseph Führich am Korps mit dem Hl. Christophorus, dem Patron aller Wanderer, Fahrer und Reisenden gewidmet ist, gewidmet war. Es wurde auch den Oldtimern, Busen und Autos gesegnet.

Die Burg Grafenstein belebten Vorführungen der zeitnahen Handwerke und Techniken. Der gotische Keller und  Räume in zwei Stöcken der Burg waren auch zugänglich gemacht. Das Juwel der Besichtigung war die Renaissancekapelle der Hl. Barbara mit reicher Malerausschmückung aus dem 16. Jahrhundert. ​

HERMANNSTHAL

Am Samstag, den 4. Oktober 2014, fand im Hermannsthaler Teich das Abfischen der Fische statt. Veranstalter war die Gemeinde Hermannsthal, das Korps der freiwilligen Feuerwehr und der örtliche fischereiliche Bund. Für Imbiss wurde gesorgt, auch Kostprobe der örtlichen Fische war möglich.

KRATZAU

– In Kratzau wurde die Reparatur der nächsten Strasse, die vom Hochwasser vernichtet wurde, beendet. Die Kreisstrasse Nr. 592, eine der am meisten beschädigten vor vier Jahren, hat das Wasser unterhöhlt und buchstäblich zerlegt. Es blieben nur zerbrochene Asphaltschollen, die Stützwand des Flussbettes ist praktisch verschwunden. Die Rekonstruktion des 6,6 km langen Abschnittes kostete 174 Millionen Kronen. Das Wasser vernichtete auch drei Brücken und devastierte die Ingenieurnetze. Damit ist noch längst nicht alles fertig, die Arbeiten an anderen Strassen werden fortgesetzt.

– Am Freitag, den 5. September 2014, fand im „Wohltätigen Heim des ruhigen Lebensalter des Hl. Laurentius“ in Kratzau die Feier des 20. Jubiläums statt. Die Kapazität des Heimes sind zwanzig Plätze. Im Garten wurde ein Baum ausgesetzt, man konnte Ausstellung der Handarbeiten von Senioren, die hier leben, und große Menge von Fotografien von verschiedenen Veranstaltungen, an denen sich die Senioren beteiligten, bewundern. Interessant war eine Modeschau von Hüten des Reichenberger Theaters F. X. Schalda. Imbiss und Musik mit Gesang haben zur gemütlichen Atmosphäre beigetragen. An der heiligen Messe war der Kratzauer und Grottauer Bürgermeister anwesend, der bischöfliche Vikar für Pastoration der Leitmeritzer Diözese und Gründer des Heimes Pater Tomas Genrt.

– Der Bürgermeister hat für die Jugendliche ein Workoutsportplatz (Turnen mit eigener Körperkraft in der Natur) bauen lassen. Ab Montag, den 8. September 2014, ist für sie ein neuer spezieller Raum zum Turnen im Park ober der Vítkovská Strasse zur Verfügung. Die Kosten waren 120 tausend Kronen. Bis jetzt ist der erste Teil fertig, der Raum wird sich im Laufe der Zeit noch verbreiten.

MACHENDORF

Die Spinnerei in Machendorf endete am 1. September 2014 den Betrieb, um die Arbeit kamen 110 Arbeiter, manchmal ganze Familien. Die gedeihende Fabrik, tschechische Zweigstelle der Gesellschaft HOFTEX, die ab 1994 das Textilgarn produzierte, beendeten die deutschen Inhaber. Die Gesellschaft entstand im Jahre 1994 unter dem Nahmen HOFLANA und war Vereinigung der Reichenberger TEXTILANA und deutschen Firma. Ab 1999 war sie in den Händen von Deutschen. Den heutigen Nahmen HOFTEX bekam sie drei Jahre später. Jährlich wurden 3,5 Tonnen Garn produziert, das bedeutet für die Vorstellung 330 volle Lastkraftwagen.

MAFFERSDORF

– Das Ferdinand Porsche Festival startete schon zum 15. Mal; diesmal am Freitag, den 5. September 2014, von dem Areal der Maffersdorfer Brauerei KONRAD, auf der Fahrt nach Gablonz an der Neiße. Es haben 126 Porschewagen teilgenommen. Am Samstag sind sie nach Friedland gefahren. Das Treffen endete am Sonntag.

– Am Ende der ersten Septemberwoche 2014 erhielt das Maffersdorfer Bier KAPUCÍN im Rahmen der Kostprobe beim Wettbewerb in Saatz 2014 den Titel des besten dunklen Bieres. Die Maffersdorfer Brauerei feierte heuer das 140. Jubiläum. Nur im vorigen Jahre wurde hier 75 tausend Hektoliter Bier erzeugt. Das beliebste Bier ist außer des dunklen das 11 Grad.

– Am Samstag, den 13. September 2014, fand in Maffersdorf die traditionelle Maffersdorfer Feier mit buntem Programm im Schlosspark statt. Für die Kinder waren Märchen, Workshops, Ponys und eine Sprungburg vorbereitet. Man konnte einen Kamin aus Bierkasten bauen, auf der Seilbahn sausen oder sich die Welt von der Vogelperspektive vom Korb des Feuerwehrplateaus heruntersehen. Zur guten Laune spielten mehrere Musikkapellen.

– Der Sportareal in Maffersdorf bietet eine rekonstruierte Halle mit erstklassigen Fußboden der dritten Generation, einige Saale, unter den auch ein Spiegelsaal, ein komplett ausgestattetes Fitnesscentrum und ehrwürdiges Hinterland samt neuer Sozialeinrichtung für die Sportler an. Der Turnsaal hat 278 m2 und ist für alle Kollektivsporte bestimmt. Dazu gehören zwölf Parkplätze. Die Kosten waren 30 Millionen Kronen. Die Geschichte des Gebäudes langt bis in das Jahr 1884.

– Am Samstag, den 4. Oktober 2014, fand im Atrium des Kulturhauses in Maffersdorf die Maffersdorfer Weinlese statt. Kostproben, Cimbalmusik, Musikkapellen, Feuertänzerin, Workshops für Kinder, Denksportaufgaben, Standverkauf der regionalen Lebensmittel und Imbiss – das alles wartete auf die zahlreichen Besucher.

OSCHITZ UND UMGEBUNG
Am Samstag, den 6. September 2014, trafen sich bei der Gelegenheit des 5. Jubiläums unter der Tausendjährigen Linde, die im nationalen Wettbewerb „Baum des Jahres“ im Jahre 2009 siegte, viele Besucher. Ein buntes Programm mit Folkloreensemble, Vorstellung des Theatervereins aus Böhmisch Aicha, Gesangchor und Verkaufsausstellung der bildenden Arbeit der Klienten des Krüppelheimes und Imbiss hat zur guten Laune beigetragen.

Die Linde ist der mächtigste denkwürdige Baum im Reichenberger Bezirk. Der Sage nach wurde sie wahrscheinlich vor 950 Jahren ausgepflanzt. Sie ist 25 Meter hoch, Umfang des Baustammes ist fast 12 Meter. Die Linde ist hohl und während des Versuches sind in den Baumstamm 23 Kinder hineingegangen.
Die Linde merkt sich Vernichtung der Gemeinde während des Hussitenkriegszuges und auch die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg. Jetzt wurde die Linde zum Symbol des Widerstandes der örtlichen Leute gegen Förderung des Urans in der Landschaft unter dem Jeschken.

WEISSKIRCHEN

Am Samstag, den 6. September 2014, feierte die Grundschule in Weißkirchen das 120. Jubiläum. Der Tag der offenen Tür fand auch im Kindergarten mit Ausstellung der zeitnahen Fotografien und Kinderarbeiten statt.

Bei dieser Gelegenheit hat die gegenwärtige Direktorin der Schule Irena Kostelencová den Almanach der Grundschule „Weißkirchlein“, der die Geschichte der Schule ab dem Jahre 1894 erkundet, getauft. Damals besuchten die Schule 270 Schüler, im Jahre 1956 waren es 129, jetzt nur noch 45.
Auch ein neuer Sportspielplatz für die Kinder wurde feierlich eröffnet. Ein buntes Programm bot für die Kinder der Zirkus voll mit Märchen vom Theater Maulwurf, für die Erwachsene spielten Musikkapellen, es war eine Trommlershow, Jongleurexhibition und am Abend eine Feuershow vorbereitet. Für die Besucher wurden Parkplätze und Imbiss  besorgt.

IN EIGENER SACHE

Wie ich schon in der September-Ausgabe des Reichenberger Heimatblattes erwähnt habe, aber mir nicht ausgedruckt wurde, bin ich schon seit 21. Juli nach einem Unfall im Krankenhaus. Ich wollte, dass diese Information deswegen erscheint, weil viele, nicht nur Reichenberger, im Sommer und Herbst nach Reichenberg kommen und manche melden sich bei mir und brauchen meine Zusammenarbeit. Und so musste ich vieles im letzten Moment improvisieren, was vom Krankenbett aus nicht ganz einfach ist…

Ich erfahre hier nicht alles Interessante und neue, was gerade in Reichenberg und Umgebung gescheht, und auch die Möglichkeit, am Computer zu arbeiten, ist hier begrenzt, und so entschuldige ich mich, dass manche Nachrichten mit etwas Verspätung erscheinen.
Ich wünsche allen Heimatfreundinnen und Heimatfreunden einen erträglichen Novembermonat mit nicht zu viel Nebel  und verbleibe herzlich, Ihre/Eure
Dagmar Neumann.

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