Landesvorstand der Sudetendeutschen Landsmannschaft tagt in Stuttgart

Zu seiner ersten Vorstandssitzung im Jahr 2013 traf sich der Landesvorstand der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Stuttgart im Haus der Heimat. Angeführt von Landesobmann Werner Nowak wurden die Landesversammlung am 16. März in Stuttgart und andere anstehende Themen diskutiert.

Die Vorbereitung der Landesversammlung im Haus der Heimat nahm breiten Raum ein. Schließlich galt es neben dem Ablauf vor allem einen

Überblick über die Finanzen des abgelaufenen Jahres zu erhalten und den Entwurf des Haushaltsplanes 2013 zu besprechen.

Bereits in einer Klausurtagung im Januar wurden die Weichen für die Zukunft gestellt. Der Vorstand regelte nun die Maßnahmen der nächsten Monate, vor allem legte er bereits die Termine für die Gedenkfeier zum 4. März und die Landesversammlung 2014 fest. Die Gedenkfeier soll am 2. März 2014 mit einem Empfang für geladene Gäste abgerundet werden. Der Kontakt zu Politik, Wirtschaft und Verbänden soll intensiviert werden. Hierfür wurde ein Empfang als erste Maßnahme als eine Möglichkeit erkannt und nun in die Umsetzung gebracht werden, der ab 2014 regelmäßig stattfinden wird.

Organisationsleiter Bruno Klemsche berichtete über ein Treffen im Landtag mit dem Landtagsabgeordneten Paul Nemeth, der in der CDU Fraktion die Belange der Heimatvertriebenen vertritt. Die beiden tauschten sich über die aktuelle Situation der Landsmannschaft in Baden-Württemberg, aber auch der in der Heimat verbliebenen Landsleute, aus. Der Kontakt zu allen Parteien im Landtag ist dem Vorstand ein wichtiges Anliegen; regelmäßige Gespräche finden daher nicht nur mit dem für die Belange der Heimatvertriebenen Innenminister statt.

Intensiv wurde auch über die Situation unserer Landsleute in der Heimat diskutiert. Horst Löffler, stellvertretender Landesobmann, berichtete ausführlich über die Begegnungszentren in der Tschechischen Republik und die dort erscheinende Landeszeitung. Vielversprechende Maßnahmen wurden von der Landesversammlung in der letzten Zeit angestoßen. Der stellvertretende Landesobmann Klaus Hoffmann berichtete über die kürzlich gestartete Akion „Živá paměť – Lebendige Erinnerung der Stadt Liberec – Reichenberg“ (http://www.zivapamet-liberec.cz/), an der sich auch der Heimatkreis Reichenberg, mit Sitz in Augsburg, beteiligt.

Auch der Besuch des tschechischen Premierministers Nečas in München wurde diskutiert. Grundsätzlich wurde dieser positiv gewertet, wenn auch festgestellt wurde, dass dies nur ein erster Schritt gewesen sein kann, dem noch weitere folgen müssten. Wichtige Themen seien noch nicht angesprochen worden; das konnte man aber in einem ersten Kontakt auch noch nicht erwarten. Der Besuch wird als wichtiges Signal für die Zukunft zu gemeinsamen Gesprächen auf Augenhöhe gewertet.

Am 16. März steht der Landesvorstand den Delegierten bei der Landesversammlung Rede und Antwort, wird über das zurückliegende Jahr berichten und Ausblick auf die nächsten Monate geben. Das traditionelle Frühjahrstreffen der sudetendeutschen Vereinigungen am 22. März im Haus der Heimat statt zu dem der Geschäftsführer des Heiligenhofes in Bad Kissingen, Steffen Hörtler, erwartet wird.

 

Mehr Informationen finden Sie unter

www.sudeten-bw.de

www.reichenberg.de

 

 

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