Die Geschichte Reichenbergs

Das erstmals 1352 erwähnte Reichenberg entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu dem größten Wirtschafts-, Verwaltungs-, Schul- und Kulturzentrum für die 3 ½ Millionen Sudetendeutschen.
Mit 70.000 deutschen Einwohnern und Tschechen war die Stadt bis zur Vertreibung ihrer deutschen Bevölkerung 1945/46 die größte Stadt des Sudetenlandes.
Wie sich Reichenberg dank des Fleißes seiner Bewohner zu dem emporgearbeitet hat, was es bis 1945 war, beschreibt Dr. Hallwich 1868 :

„Wenn alle Städte Böhmens zusammengerufen würden, um miteinander zu streiten im edlen Wettkampf, welche von Ihnen den Preis verdiene, denselben, der zu jeder , Zeit in jedem Kulturstaat als der höchste angesehen wurde, den Preis der Arbeit und des Fortschritts – ohne Zweifel, dieser Preis gebührte keiner Andern, als der „Stadt der Gewerbe“ im Norden des Landes, der „Hauptstadt Deutschböhmens“, dem regen, unermüdlichen Reichenberg.

Wie kein zweiter Ort des Landes hat Reichenberg in kaum einem Menschenalter, ehedem nur den Landeskundigen bekannt, einen mehr als europäischen Ruf erlangt, und einzig und allein durch seinen Fleiß, seine Arbeit“

und Paul Klinger konnte in seinem Heimatlied zutreffend feststellen „Wo fänd ich Deinesgleichen“. Reichenberg stand durch viele Jahrzehnte an der Spitze des Fortschritts, ja es brachte mehr Steuern auf als Prag oder Wien.

Seine Bauten, wie das Rathaus, das Stadttheater, das Nordböhmische Gewerbemuseum oder die vielen Villen belegen, daß die Stadt über die Bedeutung als Mittelpunkt Nordböhmens hinausgewachsen war.

Ihre geistigen Verbindungen mit Wien, gewachsen durch die Jahrhunderte, kann sie bis auf den heutigen Tag nicht leugnen, wenn auch die letzten 50 Jahre überall ihre Spuren hinterlassen haben.

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