Vorsitzende

Der Heimatkreis Reichenberg war zunächst nicht in seiner heutigen Form gegründet worden. In seinen Anfängen handelte es sich um den Heimatverband Reichenberg; erst im Jahr 1967 wurde der Verein Heimatkreis Reichenberg Stadt und Land e.V. gegründet. 
Zu den Gründungsmitgliedern gehörten: Dr. Egon Schwarz – Vorsitzender, Alfred Hansel – Kassenwart, Oskar Böse, Arch. Günther Vogel, Adolf Kreis – Geschäftsstelle, Wolfgang Rittig und Josef Hoffmann – Jugend.

Wir wollen nachfolgend alle diejenigen aufführen, die an der Spitze der Verbände und Vereine standen, die ihn schließlich zu unserem Heimatkreis, wie wir ihn heute kennen, führten. Ihnen ist für ihren steten Einsatz für ihre Heimatstadt zu danken.

Oberstleutnant a. D. Franz Tittelbach
Geboren am 20. Dezember 1877 in Pola, gestorben am 11. April 1959 in Oberdorf. 
Vorsitzender des Heimatverbandes Reichenberg von 1949 bis 1953.
Regimentskommandeur des Infantrieregimentes 94 Reichenberg im I. Weltkrieg.

Dr. Eugen Theodor Leicht
Geboren 18. Juli 1901 in Kaaden, gestorben 02. Mai 1988 in Nürnberg.
Vorsitzender des Heimatverbandes Reichenberg von 1953 bis 1960.
Letzter Oberbürgermeister von Reichenberg.

Dr. Egon Schwarz
Geboren am 23. Januar 1907 in Tannwald, Kr. Gablonz a.N., gestorben am 09. November 1980. 
Berufliche Stationen: Syndikus des Sudetendeutschen Genossenschaftsverbandes in Aussig, Amtsgerichtsrat in Köthen, Geschäftsführer des Rings Deutscher Makler in Frankfurt am Main, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft in Frankfurt am Main, Syndikus und Prokurist beim „Eigenen Herd“ in Wiesbaden.
Vorsitzender des Heimatkreis Reichenberg Stadt und Land e.V. und Heimatkreisbetreuer von 1960 bis 1980. 
Außerdem bekleidete er viele Ämter in der Sudetendeutschen Landsmannschaft und beim BdV. Unter anderem war er Gründungsmitglied der Sudetendeutschen Stiftung, langjähriger Präsident der Bundesversammlung der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Mitglied des Sudetendeutschen Rates, Mitglied des Vorstandes des Landesverbandes Hessen des BdV. Daneben bekleidete er noch Ämter beim Hessischen Sozial- und Wirtschaftsministerium.

Armin Krusche
Geboren am 31. Dezember 1911 in Oberberzdorf, gestorben am 12. Juni 1987 . 
Berufliche Stationen: Industrie- und Handelskammer in Reichenberg, Weber in Ostritz bei Zittau, Inhaber einer Taschentuchweberei in Günzach im Ostallgäu, Leiter der Weberei „Usatal“ in Bad Nauheim-Niedermörlen, Verwaltungsdirektor der AOK für den Wetteraukreis in Friedberg/Hessen.
Vorsitzender des Heimatkreis Reichenberg Stadt und Land e.V. und Heimatkreisbetreuer von 1980 bis 1988. 
Außerdem war er Ehrenvorsitzender des „Frankfurter Bycicle-Clubs 1881“ dem ältesten Radsportverein Deutschlands.

Oskar Böse
Geboren am 10. Juni 1924 in Seifersdorf. 
Berufliche Stationen: Berufsbildungswerk in Ingolstadt, Leiter des Heiligenhofes in Bad Kissingen, Geschäftsführer des Hauptausschusses für Flüchtlinge und Vertriebene beim Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung in München und Direktor des Haus des Deutschen Ostens in Düsseldorf.
Vorsitzender des Heimatkreis Reichenberg Stadt und Land e.V. und Heimatkreisbetreuer von 1988 bis 1999. 
Er bekleidete viele Ämter in der Sudetendeutschen Landsmannschaft. Unter anderem war er Mitglied des Bundesvorstands und langjähriger Bundeskulturreferent; er war Generalsekretär des Sudetendeutschen Rates, stellvertretender Vorsitzender der Sudetendeutschen Stiftung; noch heute ist er Mitglied der Bundesversammlung der Sudetendeutschen Landsmannschaft und Vorsitzender des Kulturausschusses.
Er ist Träger des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, des Bayerischen Verdienstordens, des Großen Kulturpreises der Sudetendeutschen Landsmannschaft, der Liebieg-Denkmünze des Heimatkreis Reichenberg und des Sudetendeutschen Landschaftspreises Polzen-Neisse-Niederland.

Dipl. Ing. Georg Janovsky
Geboren am 24. November 1944 in Reichenberg.
Berufliche Stationen: Bauleiter, Produktions-Bereichsleiter Tiefbau im Bau Weißwasser, stellvertretender Kreissekretär und Kreisgeschäftsführer der CDU. Mitglied des Bundestages von 1990 bis 1998.
Vorsitzender des Heimatkreis Reichenberg Stadt und Land e.V. und Heimatkreisbetreuer von 1999 bis 2001.
Außerdem war er Vorsitzender des Fördervereins Landesmuseum Schlesien e. V., Präsident des Kuratoriums Schlesische Lausitz e. V. und Mitglied des Sudetendeutschen Rates.

Klaus Hoffmann
Geboren am 11. April 1960 in Karlsruhe.
Jugendleiter des Heimatkreises 1980 bis 1984. Stellvertretendes Vorstandsmitglied 1988 bis 1991. Kassenwart von 1991 bis 2001.
Vorsitzender des Heimatkreis Reichenberg Stadt und Land e.V. und Heimatkreisbetreuer seit 2001.
Berufliche Stationen: leitende Funktionen u.a. Kaufmännischer Leiter der deutschen Tochtergesellschaft des schwedischen Derome-Konzerns, Prokurist bei 2 Tochterunternehmen der Scania Deutschland GmbH und Prokurist eines Tochterunternehmens der Iveco-Magirus AG in Dortmund, Leiter der Händlernetzentwicklung D-A-CH der Iveco Magirus AG, Kaufmännischer Leiter der Karlsruher Messe und Kongress GmbH und dort seit 2008 Geschäftsführer. Seit 2008 Mitglied der Vollversammlung der IHK Karlsruhe. Seit 2011 Vorstandsmitglied von vis-à-vis, einem Tourismusverband zwischen Baden, Pfalz und Elsaß und Aufsichtsratsmitglied der Schwarzwald Tourismus GmbH.
Er ist Kuratoriumsmitglied im Haus der Heimat Karlsruhe, Mitglied des Vorstands der Sudetendeutschen Landsmannschaft Baden-Württemberg und seit Anfang 2009 vertritt er als Stiftungsrat den Heimatkreis Reichenberg in der Stiftung Isergebirgs-Museum, Neugablonz.

Er war außerdem Mitglied der Bundesversammlung der Sudetendeutschen Landsmannschaft von 1999 bis 2012, dort von 1999 bis 2008 Mitglied des Finanzausschusses und Bundesrechnungsprüfer, von 2008 bis 2012 Vorsitzender des Finanzausschusses; außerdem war er Vorsitzender des Landschaftsrates Polzen-Neisse-Niederland. Seit Februar 2012 ist er Vorstandsmitglied der Sudetendeutschen Landsmannschaft Bundesverband e.V. und seit März 2012 stlv. Landesvorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft Baden-Württemberg.

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