4. März 1919 – Gedenkfeier im Haus der Heimat in Stuttgart

Am 4. März 1919 standen die Sudetendeutschen geschlossen für das Selbstbestimmungsrecht der Völker ein, gerade so wie es der US-amerikanische Präsident Wilson zum Ende des Ersten Weltkriegs verkündete.

Das Ende des Weltkriegs brachte neben dem Ende der Österreich-Ungarischen Monarchie und der damit verbundenen Zersplitterung Europas in viele kleinere Staaten auch die Gründung des neuen Staates Tschechoslowakei. Als zweite Schweiz propagiert, hielt der neue Staat jedoch von Anfang an nicht das Versprochene. Bereits im Staatsnamen sichtbar wurde die deutschen Bewohner ignoriert. Das künstliche Staatsgebilde ignorierte auch im Innern vollständig die hohe Anzahl derjenigen, die sich zu ihrer deutschen Nationalität bekannten. Die Deutschen waren schließlich die zweitstärkste Bevölkerungsgruppe! Das von Wilson verkündete Selbstbestimmungsrecht, das die Sudetendeutschen für sich in Anspruch nahmen, um sich einem deutschen Staat anzuschließen, wurde mit Waffengewalt von der neu gegründeten Tschechoslowakei zurückgewiesen. Viele Tote galt es zu beklagen. Bis heute gedenken die Sudetendeutschen ihren Opfern am 4. März. In vielen Orten mit Gedenkfeiern aller Orten versammeln sie sich und erinnern an die Ereignisse im Jahr 1919, aber gedenken auch aller sudetendeutschen Toten, die fern der Heimat in fremder Erde ruhen. Die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Baden-Württemberg gedenkt im Haus der Heimat am 3.4.13 ab 10.30 Uhr der Toten. Der Präsident der Bundesversammlung, R. Vogler, wird als Hauptredner erwartet.

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