Kulturpreisträger em. Prof. H. Hiebel: Und keine Wiederkehr

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Em. Prof. Hans Hiebel, Träger des Sudetendeutschen Kulturpreises für Wissenschaften 2014 hat mit seinem autobigrafischen Werk “Und keine Wiederkehr – Eine längere Geschichte” einen ersten Beitrag zur Aufarbeitung seiner Familiengeschichte geliefert. Die Vertreibung führte ihn ins Allgäu und von dort ging es über einige berufliche Stationen nach Graz, wo er noch heute wohnt.

 

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Prof. Hans Hiebel bei einer Lesung

Das Buch ist im Buchhandel zu beziehen.

 

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Pressestimmen (entnommen von Amazon)

Süddeutsche Zeitung, 19. August 2011. Obstgarten und Schmelzwasser. Die Lebenserinnerungen des Germanisten Hans H. Hiebel. … Ja, Hans H. Hiebel kann schreiben – “scheppernd klirren die Tropfen auf die Tonne aus Blech, rinnen die Bäche von glitzerndem Schmelzwasser den Straßenrand hinunter in den Rinnstein, verwandeln sich die weißen Schneeflecken in rutschige Buckel aus grauem Glas”. Aber wichtiger ist, dass sich mit diesem Erzählen des eigenen Lebens der Eindruck vermittelt, man (der Erzähler, aber auch der Leser) habe beim Erleben das Leben gar nicht richtig mitbekommen, habe also gleichsam nur geblickt und nicht gesehen und das Sehen müsse nun nachgeholt werden. Wobei es einem selbstverständlich ergeht wie beim Betrachten alter Fotografien, wenn sich zu dem Ernst, der aus dem schlagartig sich einstellenden Bewusstsein von Vergänglichkeit entsteht, die Hilflosigkeit gesellt: Denn wie war das eigentlich gewesen? Und je genauer man auf dieses Bild sieht, desto größer wird die Ungewissheit, und desto dringender wird das Bedürfnis, all diese Dinge noch einmal ins Dasein zu rufen. Gewiss, der Germanist Hans H. Hiebel (und nicht nur dieser) weiß, dass es auch damit nichts wird am Ende. Aber versucht werden muss es offenbar trotzdem. Denn wer weiß, vielleicht hört einer zu, und dann sind es schon zwei, denen ins Dasein gerufen worden ist. (Thomas Steinfeld) (Süddeutsche Zeitung, 19. August 2011. Thomas Steinfeld)

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