125 Jahre Alpenverein Sektion Reichenberg

Im Jeschken-Iser-Jahrbuch 1993 anlässlich 100 Jahre Sektion Reichenberg beschreibt Walter Pannert die Lage der Hütte:  Eines der schönsten Täler ringsum, das Trojer Almtal, geleitet den Wanderer von St. Jakob in Defereggen (Osttrirol) in die Bergheimat der Reichenberger Alpenvereinssektion und zur „Neuen Reichenberger Hütte“ auf der Bachlenke, einem seit alters her begangenen Übergang in Virgental.  In einer herrlichen Hochgebirgslandschaft, inmitten grüner Matten am Bödensee gelegen, in dessen dunkelgrünem Wasser sich die steil aufragende Gösleswand spiegelt, wird das gastliche Haus der Reichenberger Alpenvereinssektion umrahmt von einem Kranz bizarrer Grate und Gipfel von nahezu 3 000 m Höhe: Finsterkarspitze, Kesselpater, Heinzenspitze und überragt von der Pyramide des Keeseck, 3 173 m. Die grandios ernste aber auch lieblich milde Umgebung der Hütte bietet die Möglichkeit zu vielen Bergfahrten und als Krönung jeder Tour eine wundervolle Sicht zum Großvenediger und in die Gletscherwelt der Hohen Tauern, sowie nach Süden zu den Felstürmen der Dolomiten.

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